Formate
Für Art goes Health existiert ein breites Spektrum an denkbaren Formaten.
Gestaltet weren können Wände im Innenbereich mit Wandmalerei, Textilem, Tattoos, Reliefs, Lichtinstallationen oder interaktiven Installationen, sowie wie auch Böden oder Decken. Zudem sind taktile Gestaltungen, Soundscapes (akustische Elemente), Schalldämmungsobjekte, Lichtinstallationen, Wegeleitsysteme oder digitale Installationen möglich. Flure, Glasflächen, Möbel, Besucher:innen-Räume, Patient:innenzimmer, Aufenthalts- und Gruppenräume, Therapieräume, Arztzimmer, Aufenthaltsmöglichkeiten, Ruhezonen, Aktivitätsräume, Spiel-, Lese-, Bastel-Zonen, Stationen für die Nacht, sowie Fassaden, Garten- und Außenbereiche mögliche Orte für eine künstlerische Gestaltung.
Im 6-Phasen-Modul können wir mit den Patient:innen und dem Personal in der Bedarfserhebung und Co-Creation für die Bedarfe der Einrichtung spezifische künstlerische Gestaltungen entwickeln.
Natürlich können auch einzelne Konzepte, Vorträge, Seminare, Co-Creation Kurse, spezifische Workshops und Weiterbildungen für Patient:innen, Personal oder Studierende gebucht werden.
1. Konzept
Die spezifischen Herausforderungen und Bedarfe der Einrichtung werden thematisiert. Welche Wünsche bestehen, welche Gebäudeteile sind besonders wichtig, welche Einschränkungen müssen beachtet werden? Was macht die Erkrankung mit den Patient*innen? Was brauchen sie, welche besonderen Bedürfnisse entstehen? Finanz- und Zeitrahmen werden abgesteckt. Die Planungsbereiche werden bestimmt (Team, Material, Studie, Vorträge etc) und Optionen für die Co-Creation gemäß der Patient*innenschaft ausgewählt. Das Projekt wird vom Beginn bis zum Abschluss mit der Klinikleitung durchgespielt, bevor die konkrete Planung einsetzt und die Vorbereitungen erarbeitet werden.
Milestone 1: Konzept mit Finanz- und Zeitplan
2. Planungsphase
Nach der ersten Kontaktaufnahme wird in Gesprächen, Treffen vor Ort und Raumbegehungen gemeinsam das spezfsiche Konzept vereinbart.
Es können entstehen:
– eine anonyme digitale Umfrage für alle Nutzer*innen zur Bedarfsermittlung
– eine Bedarfsermittlung vor Ort in Einzelgesprächen oder im Co-Creation-Club
– Intro-Vorträge
– Info-Veranstaltungen zum spezifischen Vorhaben
– spezielles Kursmaterial für die Co-Creation Phase
– an die Bedarfe angepasste Seminare, Lectures und Weiterbildungen
– künsterlsiche Interventionen
– weitere die Co-Creation fördernde Aktivitäten
– Rumbuchung, Terminabsprachen, Teambildung
Milestone 2: Projektablauf
3. Co-Creation
Die Co-Creation – Phase startet mit einem Info-Treffen, in dem die Patient:innen, das Personal und die Angehörigen ihre Bedarfe und Änderungswünsche äußern können.
Für die Patient:innen wird ein Co-Creation-Club oder Workshop gegründet, in dem Patient:innen-Ideen gesammelt und entwickelt, Vorschläge skizziert, in Gesprächen artikuliert oder als Modelle dargestellt werden.
Die Ideen können sowohl konkret als auch utopisch oder phantastisch sein.
Alle Medien sich einsetzbar.
Die Resultate werden in einer Ausstellung präsentiert.
Parallel dazu kann eine anonyme Umfrage für Patient:innen, Angehörige und Mitarbeitende gestartet werden, sodass alle beteiligten Gruppen ihre Ideen und Vorstellungen einbringen können. Auch diese werden in der Ausstellung angeführt.
Milestone 3: Ausstellung der Patient:innen-Beiträge
4. Entwurfsphase
In Phase 4 wählt eine paritätisch besetzte AG (Auswahl-Gruppe) aus Vertreter:innen des Personals und der Patient:innen und des Art goes Health- Team diejenigen Beiträge, die in konkrete, profssionelle Entwürfe transformiert werden.
Art goes Health erzeugt dann einen künstlerischen Gestaltungsentwurf aus den ausgewählten Ideen. Die AG besucht das Atelier und kann bei den Entwicklungen mitwirken.
Mit KVAs und Materialvarianten kann schließlich von der Auswahl-AG das finale Entwurfskonzept bestimmt werden. Dieses kann aus mehreren Teilen bestehen (Wand-, Boden- oder Deckengestaltungen, Möbel, Lichtgebung, Akustikmodule, Textiles u.a.m.)
Milestone 4: finaler Gesamtentwurf
5. Umsetzungsphase
Nun werden die Entwürfe von entsprechenden Expert*innen in der Klinik umgesetzt.
Art goes Health kann Expert*innen vermitteln, Empfehlungen aussprechen oder/und die Leitung der Umsetzungsphase bis zur fertigen Gestaltung übernehmen.
Milestone 5: Umsetzung und Einweihung
6. Dokumentation & Studien
Als Dokumentation stehen verschiedene Medien und Mittel zur Verfügung.
Sie reichen von Flyern und Broschüren über Fotostrecken, Webseitenbeiträge, Blogs, Katalogproduktionen und Publikationen bis zur Durchführung von projektbegleitenden qualitativen/quantitativen Studien oder Filmprojekten.
Milestone 6: Dokumentation und Abschluss des Projektes