Wissenschaftliche Studien:

PDF Link WHO Scoping Review Arts & Health

2019 Ergebnisse aus über 3000 Studien belegen die bedeutende Rolle der Künste bei der Behandlung von Erkrankungen.

Redesigning the Hospital Environment to Improve Restfulness – Catley et al. (2024)  – Quality-Improvement Studie zu identifizierten Störfaktoren für Ruhe (Lärm, Licht). 

Evaluating Therapeutic Healthcare Environmental Criteria: Architectural Designers’ Perspectives – Cho (2023) – Befragung von 182 Architekt*innen in Südkorea identifizierte sieben Schlüsselkriterien.  Die Einbindung von Patient*innen & Personal stellte sich als erforderlich heraus.

Engaging U.S. Adults with Serious Mental Illness in Participatory Design Research Exercises – K. A. Rollings (2022) –  partizipative Fallstudie zeigt, dass die aktive Einbeziehung der Nutzer*innen in die Planung zu wertvollen Erkenntnissen führt. 

The Influence of Evidence-Based Design on Staff Perceptions of a Supportive Environment for Person-Centered Care in Forensic Psychiatry – Degl’Innocenti et al. (2020) – Vorher-nachher-Studie (2010–2014) dreier forensisch-psychiatrischer Kliniken in Schweden in evidenzbasiert gestaltete Gebäude. 

Toward Restorative Hospital Environment: Nature and Art in Finnish Hospitals – Heikkilä et al. (2024) – qualitative Studie untersucht die Integration von Natur und Kunst in neu gebauten Krankenhäusern. 

Green Atmospherics as Nature-Based Solutions and Patient Responses and Behaviors in Healthcare Establishments From Romania – Untaru et al. (2023) – Umfrage-Studie mit 386 Patient*innen*innen. Integration Natur-basierte Lösungen (NBS) in Innenräumen verbessert die Patient*innen-Erfahrung (um +15–20 %).

Positive effect of colors and art in patient rooms on patient recovery after total hip or knee arthroplasty : A randomized controlled trial – Eminović et al. (2022) – kontrollierte Studie mit Patient*innen nach Gelenksersatz, Kunst in Patient*innenzimmern. Interventionsgruppe zeigt signifikant höhere Werte der Lebensqualität. 

The Role of Hospital Design in Improving Patient*innen Recovery – Phuria et al. (2021) – Diese Studie betont, dass Krankenhausdesign mehr als nur Ästhetik ist – es ist ein klinisches Werkzeug , reduziert Infektionsraten und beschleunigt Genesung.

Innovative künstlerische Realisierungen:

Vital Arts London, UK

Barts Health NHS Trust,  Sammlung von über 2.500 Objekten,  ca. 19.000 Mitarbeitende und 2,5 Millionen Patient*innen und Besucher*innen der Trust-Krankenhäuser wurden erreicht.  

WHO Arts & Health 2023 – Die Serie bietet ein neues Rahmenkonzept und empfiehlt Maßnahmen wie sektorübergreifende Zusammenarbeit von Kunst, Gesundheit, Bildung und Sozialwesen, sowie Social Prescribing. 

Arts and Health Ireland – zentrale Informationsquelle für Künstler*innen & Forschende. Best Practice Richtlinien & Entwicklungen und aktuellen Politik-/Strategieimpulsen.

New Children`s Hospital, Stenbäckin Katu 9, Helsinki, Finnland – mit besonders bemerkenswertem innovativen Soundscape über 8 Stockwerke Soundscape

Thinkbuild Soteria Berlin Alexandriner St. Hedwigs Krankenhaus für Menschen in psychotischen Krisen  (Jason Danziger & Dr. Martin Voss) 

Thinkbuild Rivers Hospital UK – in Kooperation mit hoopers architects und PSYCH. RAUM entstand ein innovativer Campus in Norwich UK.

Patient*innenzentrierte Kliniken:

Rowan View / Aspen Wood (Mersey Care, Maghull) Planung und Ausgestaltung erfolgten in Co-Creation mit Service Users und Angehörigen; sogar Benennungen und Leitsystem-Elemente wurden gemeinsam entwickelt. Das Design priorisiert therapeutische Milieus, Würde und Sicherheit und übersetzt Nutzer*innenrückmeldungen in klare Sichtbeziehungen, Tageslicht und flexible Aufenthaltsräume.

Alder Hey – Sunflower House / Catkin Centre (Liverpool)

Alder Hey – Sunflower House (Liverpool)  Mit jungen Patientinnen und Familien in einer festen Young People’s Design Group co-designed; deren Zeichnungen, Wünsche und Tests flossen direkt in Layout, Materialität und Angebote ein. Ergebnis ist eine konsequent patientinnenzentrierte KJP-Umgebung mit Rückzugs-, Sinnes- und Aufenthaltsbereichen, die Selbstbestimmung und Beruhigung fördern.

Mary Elizabeth’s Hospital / BørneRiget (Kopenhagen)  Kurzes Video – Familien und Patient*innen wirkten an Nutzer*innen-Aktivitäten und Designprinzipien mit; die Architekturteams setzten diese Einsichten in Räume und Abläufe um. Das Haus ist klar human-centered und familienorientiert – mit Lösungen für Stressreduktion, Spiel und Partizipation.

St. Olavs Hospital (Trondheim) Was ist Inclusive Design? Info und reales Beispiel: Der Campus wurde in umfangreichen Nutzerinnengruppen co-entwickelt; User-Involvement und Evidenzbasis prägten Zimmer-, Stations- und Wegekonzepte. So entstand ein patientinnenzentriertes „Krankenhaus-Stadtteil“-Modell mit hoher Orientierung und Aufenthaltsqualität.

Oxleas Mental Health Trust

Oxleas NHS Mental Health Trust setzte einen  Co-Design-Ansatz ein, um seinen stationären psychiatrischen Dienst zu verbessern. Innerhalb von 14 Monaten gingen die Beschwerden um 80 Prozent zurück. Die Projektverantwortlichen erläutern, wie sie EBCD an ihren Kontext angepasst haben und welche Erkenntnisse sie gewonnen haben.

Diese Seite wird laufend aktualisiert. Wenn Ihre Studie, Ihre künstlerische Gestaltung oder Ihr patient*innenzentriertes Projekt in einer medizinischen Einrichtung in dieses Archiv aufgenommen werden soll oder wenn Sie Hinweise auf Studien oder Realisierungen haben, freuen wir uns über eine Mail an: info@t-c-pollmann.de

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